Warum ist Korrekturlesen wichtig?
Korrekturlesen bedeutet, Texte vor der Veröffentlichung systematisch auf Rechtschreibung, Grammatik, Verständlichkeit und formale Fehler zu prüfen. In der Redaktionsarbeit wird dabei oft auch Feedback gegeben, damit Autorinnen und Autoren ihren Artikel verbessern können.
Warum ist Korrekturlesen wichtig?
Korrekturlesen schützt die Qualität und Glaubwürdigkeit einer Veröffentlichung. Neben Rechtschreibung und Grammatik sollten auch Namen, Zahlen, Zitate, Links und Bildunterschriften geprüft werden. Besonders hilfreich ist das Vier-Augen-Prinzip: Wer einen Text nicht selbst geschrieben hat, entdeckt oft Fehler, die der Autor oder die Autorin übersieht.
Beispiel aus einer Schülerredaktion
Vor der Veröffentlichung eines Interviews prüft eine zweite Person Namen, Klassenbezeichnung, Zitate, Links und Rechtschreibung. Bei Zahlen oder Terminen lohnt sich zusätzlich ein Blick in die ursprüngliche Quelle.
Worauf solltest Du achten?
- Namen, Zahlen und Links gesondert kontrollieren.
- Text möglichst von einer zweiten Person lesen lassen.
- Auch Bildzeilen und Überschriften prüfen.
Noch ein Beispiel
Vor dem Upload liest eine Schülerin den Artikel Korrektur und markiert unklare Stellen, damit der Autor sie überarbeiten kann.
Ähnliche Begriffe: Lektorat (einfach), Textkorrektur
So setzt ihr Korrekturlesen in der Redaktion um
Lies einen Text nicht nur einmal von oben nach unten. Prüfe zuerst Inhalt und Verständlichkeit, danach Fakten, Namen, Zahlen und Links und erst zum Schluss Rechtschreibung und Zeichensetzung. Bei wichtigen Beiträgen sollte zusätzlich eine zweite Person gegenlesen. Besonders bei Überschriften, Bildzeilen und Teasern lohnt sich ein eigener Kontrollgang, weil Fehler dort besonders auffallen.
Typischer Fehler
Reine Rechtschreibprüfung reicht nicht. Ein fehlerfrei geschriebener Name kann trotzdem der falsche Name sein, und eine sauber formulierte Zahl kann sachlich falsch sein.
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